Willkommen in meinem Heim

Werbung, da Markennennung / Namensnennung

Zuhause ist ein Gefühl, kein Ort. Das empfinde ich, wenn ich die Tür mit meinem Schlüsselbund, an dem viel zu viele Schlüssel und ein großer herzförmiger Anhänger von H&M hängen, öffne. „Welcome“ liest sich auf der Fußmatte, welche trotz ihrer schönen Optik eigentlich nur dazu da ist, die schmutzigen Füße meiner Freunde und meiner Familie zu säubern. Also herzlich Willkommen bzw. „Welcome“ in meinen vier Wänden.

„home is a place you grow up wanting to leave, and grow old wanting to get back to.“
(John Ed Pearce)

Die offene Wohnungstür stellt Euch nun vor 6 verschiedene Türen. Ein großer Flur von welchem 3 Türen abgehen und ein weiterer Miniflur rechts davon, der Euch 3 weitere Türen offenbart. Hell und freundlich, organisiert, strukturiert und klar soll es sein. Für mich jedenfalls. Ein Schuhregal versteckt das Chaos unserer zigtausenden Schuhe, die durch Wind und Wetter gewandert sind. Darüber befindet sich ein Gitter mit diversen Bildern, Postkarten und wichtigen Notizen für den Alltag. Zusätzlich schmücken Lichterketten, Spiegel und Windlichter den Flur, den unsere Gäste als Erstes betreten. „Willkommen“, „Schön, dass du da bist“, soll es ausdrücken. Gastfreundschaft. Unser Zuhause, in dem unsere Gäste immer – zu jeder Tages- und Nachtzeit – willkommen sind. Tretet ein in unsere 93 geliebten Quadratmeter voller Lebensfreude mit unseren zwei vierbeinigen Mitbewohnern, Egon und Gizmo.

I LIKE BORING THINGS.

Ich mag es gern gradlinig und simple. Deshalb befindet sich bei uns kein großer Schnickschnack, nur einige wenige Accessoires und persönliche Dinge. Ein großes Wohnzimmer, welches durch den monochromen Stil in Kombination mit unserem Holzesstisch an Wärme gewinnt. Das Herz unserer Wohnung. Meiner Meinung nach. Unsere kleine Küche bietet gerade so wenig Platz für zwei Küchenzeilen und einen Bartisch inklusive zweier Hocker. Der kleinste Platz mit der größten Geschichte. Die meisten Partys enden bei uns in der Küche. Wer kennt es nicht. Hier wird gefeiert, getanzt und gesungen. Raus aus der Küche, rein in den Flur. Eine weitere Tür mit der Aufschrift „Guests“ – ihr wisst wo es hingeht. Anschließend nach links durch einen kleinen Bogen. Hier öffnen sich die 3 Türen, die unseren privateren Bereich beschreiben. Ein Schlafzimmer. 2 Regeln. Daneben ein großes, schäbiges Badezimmer, das definitiv keinen Schönheitswettbewerb gewinnen würde. Weiter also durch die letzten Tür. Rein ins Büro. Eine selbstgebaute, indirekt beleuchtete Wand, vor welcher 2 große Holzschreibtische ihren Platz gefunden haben. Das „Shh“ gerahmt an der Wand täuscht Stille vor. Aber auch im Büro herrscht natürlich keine komplette Ruhe. Spätestens wenn Egon sprechend ins Zimmer watschelt und mit einer Mischung aus Schnurren und Maunzen um Aufmerksamkeit bittet, ist die vorherige Stille wie weggeblasen. Im nächsten Moment sind unsere Lern- oder Arbeitsunterlagen von diesem verrückten Kater eingenommen und uns bleibt nur noch eine Wahl. Der Kater benötigt Streicheleinheiten. In diesem Sinne: schön, dass ihr hier seid und willkommen in meinem Zuhause voller Quadratmeterliebe.

13 Facts

1. jede Lichterkette wird von mir an einem Haken in der Decke befestigt.

2. ich besitze eine komplette Besta Schublade voller Duftkerzen.

3. unsere dunkle Wandfarbe gefällt mir in der Wohnung am besten.

4. die Zitate von Andy Warhol sind meine Lieblingsbilder.

5. unsere Wohnung haben wir über Bekannte gefunden.

6. in unserer Wohnung gibt es kaum farbige Accessoires.

7. in den nächsten 5 Jahren soll ein Haus gebaut oder renoviert werden.

8. keiner versteht meine Liebe zu unseren Esszimmerstühlen.

9. das Bett muss jeden Morgen gemacht werden.

10. der nächste zu renovierende Bereich ist unser Balkon.

11. ich habe einen starken Ordnungssinn.

12. Lieblingsfarben: Schwarz, hellschwarz, dunkelschwarz.

13. die meisten meiner Dekoartikel habe ich günstig erstanden.